Die 7 besten postapokalyptischen Spiele mit Basisbau
Wähle die Katastrophe, die Größe deines Bauprojekts und die Gemeinschaft, die du aufbauen möchtest.

Die besten postapokalyptischen Spiele mit Basisbau lassen dich mit jedem Bauprojekt ein echtes Überlebensproblem lösen. In Endzone - A World Apart wird verseuchtes Land zur Herausforderung für die Siedlungsplanung. Frostpunk fragt, wie eine Stadt warm bleiben kann, ohne ihre Gesellschaft zu zerstören. Zombie Defence verbindet einen unterirdischen Unterschlupf mit aktiven Zombiekämpfen, während in Timberborn erfinderische Biber nach dem Verschwinden der Menschheit den Wiederaufbau übernehmen.
Überlege zuerst, in welchem Maßstab du bauen möchtest. Endzone, Surviving the Aftermath, Frostpunk und Timberborn sind Siedlungs- oder Städtebauspiele: Du lenkst Infrastruktur und Bewohner aus der Vogelperspektive. Fallout Shelter bündelt diese Aufgabe in einem übersichtlichen unterirdischen Querschnitt. Kenshi mischt Außenpostenbau mit einem gruppenbasierten Rollenspiel, und Zombie Defence verbindet Action mit Unterschlupfverwaltung. Eine Werkstatt für deinen eigenen Kämpfer aufzubauen fühlt sich ganz anders an, als Hunderte Bürger zu versorgen.
Diese sieben Empfehlungen reichen von radioaktivem Fallout und ökologischem Zusammenbruch bis zu einer gefrorenen Welt und einem Zombieausbruch. Bei jedem Spiel gehört die Basis zum Überleben in seiner Welt, statt nur als dekoratives Menü zwischen Missionen zu dienen. Sechs Spiele sind bereits erschienen; Zombie Defence ist eine Einzelspieler-Browser-Alpha in Entwicklung. Die folgenden Abschnitte benennen die verglichenen Fassungen und unterscheiden den Aufbau ganzer Städte von der Verwaltung einzelner Räume und Stationen.
Der schnelle Vergleich
7 Spiele und verschiedene Gründe für den nächsten Versuch.
Wähle ein Spiel, um zum Überblick zu springen. Plattformangaben sind Zusammenfassungen; prüfe die verlinkte offizielle Ausgabe.
Die Spiele
Zombie Defence
Eine Verbindung aus Action und Unterschlupfverwaltung für alle, die nützliche Infrastruktur aufbauen, eigene Waffen herstellen und selbst um den nächsten Vorrat kämpfen möchten.
- Unterschlupfbau
- Herstellung
- Landwirtschaft
- Dauerhafter Fortschritt
- Manuelles Zielen (Desktop)
- Plattformen
- Einzelspieler-Browser-Alpha in Entwicklung. Trag dich für Alpha-Neuigkeiten und Informationen zu Spieltests in die Warteliste ein.
- Preismodell
- Preis und Monetarisierung zum öffentlichen Start stehen noch nicht fest.
Der Unterschlupf ist eine funktionierende Antwort auf die zerstörte Welt darüber. Wasser und Hydrokultur, Munitionspresse, Generator, Verwertungswerkbank und Forschungslabor geben geborgenen Vorräten einen sinnvollen Zweck. Du verbesserst diese Stationen, weist Arbeitskräfte zu und entscheidest, was auf einem freien Erweiterungsplatz installiert wird. Ein Energiespeicher, Wasserreiniger oder eine zusätzliche Verwertungsstation löst jeweils einen anderen Engpass. Der Grundriss ist festgelegt: Beim Bauen entscheidest du daher, welche Fähigkeit du ausbaust, statt jede Wand selbst zu setzen.
Auch auf dieser kleineren Fläche gibt es viel zu planen. Schrott finanziert Bauprojekte, Waffenstufen, gefertigte Bauteile und Munition. Ist eine neue Waffe das nächste Ziel, kann die Verarbeitung sämtlicher Beute zu Munition dieses Vorhaben verzögern. Du kannst das Erzeugnis der Verwertungswerkbank wechseln oder eine Produktionslinie pausieren, um Ressourcen für das wichtigere Projekt zurückzuhalten. Verfügbare Rohstoffe und Lagerkapazität begrenzen die Produktion ebenfalls. Eine stärkere Wirtschaft entsteht durch eine ausgewogene Versorgungskette, nicht allein durch zusätzliche Stationen.
Die Forschung gibt dem Unterschlupf eine Richtung. Ihre 28 Knoten verteilen sich auf Unterschlupf, Industrie, Verteidigung und Arsenal. Gegensätzliche Doktrinen schließen dabei jeweils den anderen Weg aus. Handwerk versus Fließband stellt beispielsweise effiziente Herstellung und schnellere Verarbeitung als konkurrierende Prioritäten gegenüber. Pflanzregale schaffen einen weiteren Nutzen für Wasser: Salat und Tomaten können die Kolonie ernähren oder zu Mahlzeiten für den nächsten Einsatz werden, Rosen dienen als Geschenke. Geerntet wird von Hand. Auch ein ertragreicher Garten gibt dir deshalb einen Anlass zurückzukommen und über die Verwendung seiner Erträge zu entscheiden.
Der Nutzen zeigt sich über Tage. Dauerhaft hergestellte Waffen unterstützen die Kämpfe aus der Draufsicht, bei denen Bewegung, Zielen, Munition und Nachladen Aufmerksamkeit verlangen. Am Desktop ist das Zielen mit dem Cursor von der Bewegung unabhängig; bei Touch-Steuerung richtet die Schusshilfe das Feuer auf den nächsten Gegner. Separate Schrottexpeditionen in die Stadt versorgen die Wirtschaft des Unterschlupfs. Hier baust du eine Basis, die deine Kampfweise beeinflusst, mit festgelegten Stationen und Erweiterungsmöglichkeiten statt der weitläufigen Stadtplanung von Endzone oder Timberborn.

Das Fazit
Wähle Zombie Defence, wenn du eine zweckmäßige unterirdische Werkstatt samt Garten aufbauen möchtest, die deine aktiven Überlebenskämpfe unterstützt.
Endzone - A World Apart
Ein Survival-Städtebauspiel, in dem die Apokalypse Boden, Wetter und die Versorgung deiner Siedlung verändert.
- Unterschlupfbau
- Landwirtschaft
- Erkundung
- Basisverteidigung
- Plattformen
- Windows-PC; dieser Abschnitt behandelt das ursprüngliche A World Apart auf Steam.
- Preismodell
- Kostenpflichtiges Grundspiel; Prosperity und Distant Places sind optionale kostenpflichtige Erweiterungen.
Endzone beginnt damit, dass Menschen ihre unterirdischen Zufluchtsorte verlassen und die Oberfläche besiedeln. Die spannende Arbeit findet über Tage statt: Du platzierst Wohnungen, Produktionsgebäude, Straßen, Lager und Versorgungseinrichtungen und verteilst anschließend die Berufe, die alles am Laufen halten. Eine Siedlung braucht verlässlich Nahrung, Wasser und verarbeitete Materialien, bevor ihre Silhouette beeindruckend werden kann. Der Unterschied zu Fallout Shelter ist sofort deutlich: Du planst eine Stadt auf feindlichem Gelände, statt Räume in einen Bunker einzupassen.
Strahlung und Feuchtigkeit machen dieses Gelände zu mehr als einer Kulisse. Die Bedingungen werden für einzelne Bodenfelder simuliert, und verseuchter Regen kann eine scheinbar nützliche Fläche zum Problem machen. Dürren bedrohen Vorräte; Sandstürme beschädigen Gebäude und verbreiten Strahlung. Schutzkleidung, gefiltertes Wasser und überdachte Felder sind deshalb gezielte Infrastrukturentscheidungen. Der lohnende Meilenstein ist eine Siedlung, die schlechtes Wetter verkraftet, weil Reserven und Schutzsysteme vorbereitet sind.
Expeditionen stellen den Kontakt zur Welt vor der Katastrophe her. Du schickst Siedler in Ruinen, triffst Entscheidungen und birgst nützliche Ressourcen, während die heimische Wirtschaft weiterhin genügend Arbeitskräfte braucht. Bildung, Motivation und Berufszuweisungen geben der Expansion neben den Baukosten auch eine menschliche Dimension. Mehr Häuser sind nur dann ein Erfolg, wenn du die Menschen darin versorgen kannst.
Das ursprüngliche A World Apart eignet sich für diese dichte Überlebensaufgabe rund um eine einzelne Siedlung. Die Lernkurve entsteht durch gleichzeitig auftretende Engpässe und Umweltgefahren, nicht durch die Steuerung eines einzelnen Kämpfers. Plünderer bringen Verteidigung ins Spiel, doch der eigentliche Reiz ist ein empfindliches Versorgungsnetz, das die nächste Krise übersteht. Der Nachfolger Endzone 2 ist ein eigenständiges Spiel; Empfehlung und Bild beziehen sich hier auf das Original.

Das Fazit
Hier der beste Einstieg in eine klassische Oberflächensiedlung nach einer nuklearen Katastrophe, bei der das Überleben auf dem Land ebenso wichtig ist wie seine Bebauung.
Surviving the Aftermath
Koloniebau und eine separate Weltkarte machen den Wiederaufbau zu einem regionalen Vorhaben. Spezialisten erschließen Vorräte und Möglichkeiten jenseits des Kolonietors.
- Unterschlupfbau
- Erkundung
- Basisverteidigung
- Plattformen
- Windows-PC; dieser Abschnitt behandelt das Grundspiel auf Steam.
- Preismodell
- Kostenpflichtiges Grundspiel mit optionalen kostenpflichtigen Erweiterungen.
Surviving the Aftermath passt gut, wenn dir eine in sich geschlossene Stadt irgendwann zu klein wird. Du errichtest eine Kolonie, entwickelst ihre Versorgung und bereitest sie auf Umweltkatastrophen vor, schickst aber auch Spezialisten in eine prozedural erzeugte Welt. Die Basis wird zu einem Ort auf einer größeren Karte: Andere Siedlungen können Handel treiben, entfernte Standorte Materialien liefern und Erkundungen mehr über die Folgen der Katastrophe verraten.
Die Spezialisten geben dieser Expansion nach außen ein Gesicht. Sie besitzen unterschiedliche Fähigkeiten, sammeln Ressourcen, errichten Außenposten und helfen, die Kolonie gegen Banditen und wilde Tiere zu verteidigen. Wer aufbricht und welches Ziel er verfolgt, bildet neben der Baureihenfolge eine zweite Planungsebene. Eine neue Einrichtung deckt einen lokalen Bedarf; eine Spezialistenexpedition kann einen Engpass oder eine Gelegenheit angehen, die sich nicht vollständig innerhalb der Kolonie lösen lässt.
Das macht das Spiel besonders reizvoll, wenn du gern zwischen detaillierter Verwaltung und weitreichenderen Entscheidungen wechselst. Zufriedenheit und Ereignisentscheidungen zählen ebenfalls: Beim Wiederaufbau geht es um den Zustand der Gemeinschaft ebenso wie um die Zahl ihrer Gebäude. Eine Siedlung, die einen Notfall überstanden hat, braucht weiterhin Ressourcen und Vorbereitung für den nächsten.
Der Preis dafür ist geteilte Aufmerksamkeit. Der Kolonie beim Wachsen zuzusehen ist nur ein Teil der Aufgabe. Wer alle Entscheidungen auf einer einzigen Baukarte treffen möchte, bevorzugt womöglich Endzone. Kämpfe laufen über Spezialisten und Kolonieverteidigung, nicht über direkt gesteuerte Schießereien. Bereits das Grundspiel bietet die hier beschriebene Verbindung aus Kolonie und Weltkarte; separat verkaufte Erweiterungen bringen eigene Systeme mit und werden für diese Empfehlung nicht vorausgesetzt.

Das Fazit
Wähle es, wenn zum Wiederaufbau der Zivilisation neben den Gebäuden hinter deinem Tor auch Expeditionen, Nachbarn und entfernte Versorgungsmöglichkeiten gehören sollen.
Frostpunk
Ein Städtebauspiel über gesellschaftliches Überleben, das Wärme, Arbeit und Hoffnung nach einer globalen Vereisung zu konkurrierenden Bauprioritäten macht.
- Unterschlupfbau
- Erkundung
- Plattformen
- Windows-PC; dieser Abschnitt behandelt das ursprüngliche Frostpunk auf Steam.
- Preismodell
- Kostenpflichtiges Grundspiel mit optionalen kostenpflichtigen Erweiterungen und einem Season Pass.
Frostpunk stellt bei jedem Gebäude eine dringende Frage: Können seine Nutzer warm, satt und am Leben bleiben? Die Stadt wächst um ihren wärmeerzeugenden Generator, und neue Wohnhäuser oder Industrieanlagen stellen weitere Ansprüche an knappe Ressourcen. Eine Werkstatt verspricht künftige Effizienz, während Unterkunft und medizinische Versorgung Menschen helfen, die jetzt Unterstützung brauchen. Diese Spannung verleiht selbst kleinen Bauentscheidungen Gewicht.
Die andere Hälfte der Basis ist ihre Gesellschaft. Gesetze regeln Arbeitszeiten, Gesundheitsversorgung und Ernährung; Hoffnung und Unzufriedenheit spiegeln die menschlichen Folgen deiner Entscheidungen. Einer erschöpften Bevölkerung mehr Leistung abzuverlangen kann den heutigen Mangel lösen und das politische Problem von morgen verschärfen. Am stärksten ist das Spiel, wenn deine Stadt immer leistungsfähiger aussieht, ihre Betriebsweise aber zunehmend schwer zu rechtfertigen ist.
Forschung und Expeditionen erweitern die Möglichkeiten. Neue Technik verbessert die Infrastruktur, und Späher durchsuchen die gefrorene Welt nach Vorräten und Überlebenden. Mehr Menschen nach Hause zu bringen vergrößert das Potenzial der Siedlung, doch sie brauchen ebenfalls deren Versorgung. Anders als ein rein dekoratives Aufbauspiel fragt Frostpunk, ob Wachstum unter den tatsächlich herrschenden Bedingungen tragfähig ist.
Dieser Abschnitt behandelt das Original, dessen einzelne Gebäude und generatorzentrierte Stadt besonders gut zum Basisbau passen. Die Szenarien erzählen gelenkte Überlebensgeschichten; der enthaltene Endlosmodus bietet eine weitere Möglichkeit weiterzubauen, mit Serenity als Variante für entspannteres Bauen. Ein vom Spieler gesteuertes Kampfsystem gibt es nicht. Druck entsteht durch Kälte, Wirtschaft und die Folgen der Führung. Wähle es deshalb für schwierige Verwaltungsentscheidungen statt für Schlachten.

Das Fazit
Wähle Frostpunk, wenn das schwierigste Bauproblem deiner postapokalyptischen Stadt darin bestehen soll, welche Gesellschaft in ihr weiterleben darf.
Timberborn
Die Menschheit ist verschwunden, doch der Wiederaufbau geht weiter. Timberborn stellt Dämme, Bewässerung und vertikales Bauen ins Zentrum eines ungewöhnlichen Städtebauspiels nach dem Ende der Menschen.
- Unterschlupfbau
- Landwirtschaft
- Plattformen
- Windows und macOS; die vollständig veröffentlichte Desktop-Fassung.
- Preismodell
- Kostenpflichtiges Spiel; ein optionaler Soundtrack wird separat verkauft.
Timberborn sieht von allen Spielen hier am wenigsten düster aus, doch seine Apokalypse ist für das Spieldesign entscheidend. Die Menschen haben eine beschädigte Welt hinterlassen, in der weiterentwickelte Biber Dürren und Wellen giftiger Abfälle überstehen müssen. Ein sauberer Fluss ist Ressource, Energiequelle und Grundlage fruchtbarer Böden zugleich. Du formst die Landschaft so um, dass die Kolonie auch dann weiterarbeiten kann, wenn das Wetter nicht mehr mitspielt.
Hier wird das Bauen ungewöhnlich ausdrucksstark. Dämme und Fluttore kontrollieren Wasser, Kanäle und Aquädukte lenken es um, und Terraforming verändert die Möglichkeiten des Geländes. Gebäude lassen sich stapeln; Plattformen, Brücken und Wege verbinden unterschiedliche Höhen. Statt jede Funktion nebeneinander auf flachem Land unterzubringen, kannst du eine kompakte Siedlung um ein selbst entworfenes Wassersystem bauen. Gelungene Infrastruktur verändert den Ort sichtbar.
Die Folktails und Iron Teeth bieten unterschiedliche Gebäude, Technologien und Schwerpunkte. Fortgeschrittene Produktion führt zu Maschinen und mechanisierten Arbeitskräften. Die Vollversion enthält außerdem Automatisierungswerkzeuge wie Sensoren und Relais. Damit reagieren Anlagen auf Bedingungen, statt jede Anpassung von Hand zu verlangen. Ein funktionierender Damm oder eine Fabrik wird so zu einem Projekt, das du weiter verfeinern kannst, statt bloß zu einem abgehakten Eintrag im Baumenü.
Es gibt keine feindlichen Armeen zu bekämpfen. Der Überlebensdruck entsteht durch Wasser, Nahrung, Verschmutzung und die Versorgung der Bevölkerung. Das ist ideal, wenn deine liebsten Basisbaugeschichten von einem cleveren Umbau handeln statt von einer knappen Flucht aus einem Gefecht. Weniger passend ist es, wenn menschliche Verzweiflung in einer zerstörten Welt für dich zur Atmosphäre gehört: Timberborn gewinnt seinen Charakter aus Bibern, Holz und Ingenieurskunst, selbst wenn die Kolonie ernsthaft in Schwierigkeiten steckt.

Das Fazit
Die Empfehlung für Baumeister, die ihre Umwelt technisch umgestalten möchten, mit einer Siedlung, die nach oben und in die Breite wächst.
Fallout Shelter
Ein kompakter Bunkermanager mit gut lesbarer Basis: Produktionsräume, Wohnbereiche und Trainingseinrichtungen im vertrauten Fallout-Querschnitt.
- Unterschlupfbau
- Herstellung
- Dauerhafter Fortschritt
- Basisverteidigung
- Plattformen
- Windows-PC, Android und iPhone/iPad; im Mittelpunkt steht die reguläre Vault-Verwaltung.
- Preismodell
- Kostenlos spielbar mit optionalen In-App-Käufen.
Fallout Shelter macht den Zufluchtsort nach der nuklearen Katastrophe selbst zur Hauptattraktion. Du gräbst Räume aus, setzt neue hinzu, besetzt sie mit Bewohnern und hältst Strom, Nahrung und Wasser im Gleichgewicht. Die Querschnittsansicht zeigt dir die Aktivitäten der Kolonie, ohne dass du eine große Geländekarte durchqueren musst. Das ist ein besonders guter Einstieg, wenn du gern eine Gemeinschaft aufbaust, aber nicht mit Strahlungskarten oder einem regionalen Versorgungsnetz anfangen möchtest.
Die Bewohner machen die Raumplanung zu mehr als einer Grundrissübung. Ihre Fähigkeiten passen zu unterschiedlichen Berufen, während Training, Outfits und Waffen ihren Beitrag verbessern. Für die Herstellung gibt es eigene Einrichtungen: Waffen- und Outfitwerkstätten verarbeiten Schrott, höhere Raumstufen ermöglichen anspruchsvollere Gegenstände. Erkundungen im Ödland können die dafür benötigten Rezepte liefern. Ein neuer Raum ist deshalb besonders nützlich, wenn er die richtigen Leute hat und im aktuellen Vault einen klaren Zweck erfüllt.
Wachstum braucht Zurückhaltung. Mehr Bewohner müssen versorgt werden, und attraktiv wirkende Räume können die Ressourcenwirtschaft zunächst belasten, bevor sie ihr helfen. Auch die Verteidigung hängt davon ab, die vorhandenen Bewohner vorzubereiten und auszurüsten. Der Reiz liegt darin, aus überschaubaren Bedürfnissen einen größeren, leistungsfähigeren Zufluchtsort zu entwickeln, während Ausflüge Möglichkeiten jenseits der unterirdischen Ansicht eröffnen.
Hier geht es um Raumverwaltung statt um freien Außenbau. Die zugängliche Darstellung und der kostenlose Einstieg erleichtern das Ausprobieren gegenüber einem kostenpflichtigen Städtebauspiel; Produktionswartezeiten und optionale Käufe prägen zugleich das Tempo. Wähle es für Bewohnerzuweisung und Vault-Ausbau, Timberborn für Geländegestaltung oder Zombie Defence, wenn aktives Schießen zur Versorgungsschleife des Unterschlupfs gehören soll.

Das Fazit
Hier der zugänglichste Einstieg in eine unterirdische Gemeinschaft, die du auf einen Blick verstehst und Raum für Raum sinnvoll erweitern kannst.
Kenshi
Eine Mischung aus gruppenbasiertem Rollenspiel und Strategie, in der du dich neben Erkundung, Handel, Herstellung und Überleben allmählich für einen eigenen Außenposten entscheidest.
- Unterschlupfbau
- Herstellung
- Trupp-Builds
- Taktischer Kampf
- Plattformen
- Windows-PC; das ursprüngliche Einzelspieler-Kenshi.
- Preismodell
- Kostenpflichtiges Spiel; Soundtrack-Inhalte sind optional.
Kenshi verdient seinen Platz durch die Freiheit, eigene Ziele zu setzen. Du kannst ein Gebäude in einer bestehenden Stadt kaufen und verbessern oder eine Basis errichten, deren Forschung, Herstellung und Verteidigung deiner Gruppe dienen. Die Siedlung entsteht nicht durch eine verpflichtende Abfolge städtebaulicher Aufgaben. Sie wird nützlich, weil du Ausrüstung produzieren, eine größere Gruppe versorgen oder einen Stützpunkt im Ödland schaffen möchtest.
Dadurch fühlt sich Bauen anders an. Industrie und Technik sind Werkzeuge für das Leben deiner Figuren statt der einzige Erfolgsmaßstab. Eine Basis kann einen Handelsbetrieb oder eine bewaffnete Gruppe unterstützen; ausgebildete Ingenieure, Handwerker und Kämpfer geben ihrer Infrastruktur Bedeutung. Die Belohnung ist ein Zuhause nach deinen Plänen, mit Raum für Ziele jenseits einer möglichst hohen Einwohnerzahl.
Die Welt wartet nicht höflich darauf, bis dieses Zuhause fertig ist. Figuren beginnen verletzlich, Gegner passen sich nicht deiner Stufe an, und Wunden können Gruppenmitglieder humpelnd, bewusstlos oder auf Rettung angewiesen zurücklassen. Kämpfe setzen auf Gruppenbefehle und taktische Echtzeitentscheidungen statt auf das unabhängige Maus-Zielen eines Actionshooters. Die Menschen, die deine Basis bauen, musst du womöglich auch aus der Gefahr tragen.
Dies ist die selbstbestimmteste Empfehlung der Liste und eine der anspruchsvollsten beim Einstieg. Neben dem Platzieren von Gebäuden musst du Figuren entwickeln und die umliegenden Fraktionen verstehen. Soll das Bauen von Anfang an klaren städtischen Zielen folgen, wähle Endzone oder Frostpunk. Möchtest du selbst festlegen, warum deine Siedlung existiert, und akzeptierst den schwierigen Weg zu ihrer Sicherheit, bietet Kenshi eine viel weiter gefasste persönliche Geschichte.

Das Fazit
Wähle Kenshi für die Freiheit, aus einer kämpfenden Gruppe die Besitzer eines nützlichen Ödland-Außenpostens zu machen, samt aller damit verbundenen Härten und Umwege.
So vergleichen wir
Eine gute Empfehlung erklärt, zu wem ein Spiel passt und wo seine Schwächen liegen. Unsere redaktionellen Wertungen nutzen dieselben fünf Kriterien, jeweils mit bis zu zehn Punkten.
- 01
Kampf
Steuerung, Zielen, Lesbarkeit der Gegner und Entscheidungen unter Druck.
- 02
Fortschritt
Build-Entscheidungen während eines Einsatzes und spürbarer Fortschritt zwischen Versuchen.
- 03
Bedienbarkeit
Steuerungsanforderungen, Plattformzugang, Oberflächenoptionen und dokumentierte Geräteanforderungen.
- 04
Gegenwert
Was der Preis enthält, optionale Käufe und der Umfang der kostenlosen Version.
- 05
Passung
Wie gut das Spiel die konkrete Frage dieses Artikels beantwortet.
Welches Spiel solltest du ausprobieren?
Wähle das Wiederaufbauproblem, das du wirklich lösen möchtest. Endzone - A World Apart passt am besten zu einer klassischen Oberflächensiedlung, die mit Verseuchung und Engpässen kämpft. Surviving the Aftermath ergänzt eine größere Welt aus Spezialisten und Außenposten. Frostpunk macht jede Erweiterung zur gesellschaftlichen Entscheidung, während Timberborn den eigenwilligsten Raum für Ingenieurskunst bietet. Fallout Shelter ist der zugängliche unterirdische Einstieg; Kenshi das selbstbestimmte Gruppen- und Außenpostenabenteuer. Zombie Defence verbindet einen kleineren, zweckmäßigen Unterschlupf mit aktivem Überleben: Stationswahl, gemeinsam benötigter Schrott, hergestellte Waffen und Nutzpflanzen bereiten die nächste Reise in die zerstörte Stadt vor. Wenn du den Ort bauen möchtest, der deinen eigenen Kämpfer ausrüstet, ist diese Verbindung der stärkste Grund für einen Eintrag in die Warteliste.
Deine Fragen, beantwortet.
Möchtest du sehen, woran wir arbeiten?
Zombie Defence ist in der Alpha. Trag dich in die Warteliste ein.
Weitere Spiele entdecken
- 7 der besten Aufbauspiele mit gezielter Arbeitsverteilung
Sieben Aufbauspiele mit Personalmanagement im Vergleich: Stationsspezialisten, individuelle Prioritäten, Ausbildung, Zeitpläne und ihre Folgen für die Produktion.
- 7 beste Shelter-Management-Spiele 2026
Sieben Shelter- und Kolonie-Managementspiele im Vergleich: von Fallout Shelters Raumzuweisungen bis zu knapper Versorgung, Bewohnerpflege und Zombie-Expeditionen.
- Die 7 besten Spiele mit unterirdischen Schutzräumen
Finde ein unterirdisches Zuhause, das du am Leben halten möchtest: von Zombie Defence über die Vaults in Fallout Shelter bis zu den komplexen Kolonien in Oxygen Not Included.